Tracking und Einwilligung
Meta Pixel, Google Tag Manager und eigene Skripte am Checkout einbinden, die Conversions API serverseitig nutzen, einzelnen Checkout- und Upsell-Seiten eigene Meta-Events mitgeben und die Einwilligung DSGVO-konform einholen, plus das Quellen-Tracking im Dashboard.
Alles rund um Werbetracking liegt unter Einstellungen → Tracking & Einwilligung. Ein zweiter Reiter, Quellen-Tracking, beantwortet die Frage, woher deine Käufer kommen.
Zuerst: die Einwilligung#
Pixel und Cookies für Marketing brauchen nach DSGVO die vorherige Einwilligung des Besuchers. Rabbit Checkout löst das mit einem eingebauten Banner, das Tracking erst nach der Zustimmung lädt.
Einstellungen → Tracking & Einwilligung → Rabbit-Einwilligungsbanner anzeigen
Anpassbar sind: Überschrift, Text, Beschriftung der Buttons, Link zur Datenschutzerklärung und die Akzentfarbe der Buttons. Lässt du ein Feld leer, wird der vorbereitete Standardtext verwendet.
dein-shop.rabbit-checkout.de läuft, deckt dein eigenes Banner ihn nicht ab; dann brauchst du dieses hier.Ist das Banner aus, feuert das konfigurierte Tracking wie eingerichtet. Die Verantwortung für eine gültige Einwilligung liegt dann bei dir.
Der Nachweis#
Zu jeder Bestellung wird gespeichert, wie sich der Käufer entschieden hat, wann und welche Textversion ihm angezeigt wurde. Änderst du die Bannertexte, zählt das als neue Version, alte Entscheidungen bleiben ihrer Fassung zugeordnet. Einsehbar im Bestelldetail.
Die Tracking-Integrationen#
| Integration | Feld | Wirkung |
|---|---|---|
| Meta Pixel | Meta-Pixel-ID (nur Ziffern) | Pixel im Browser. |
| Conversions API | Schalter + Zugriffstoken | Meldet Käufe serverseitig an Meta. |
| Google Tag Manager | GTM-Container-ID | Lädt deinen GTM-Container. |
| Eigene Skripte | Name, Platzierung, HTML | Beliebige weitere Snippets. |
Conversions API#
Der Pixel im Browser wird von Ad-Blockern und Browser-Schutzmechanismen häufig blockiert. Die Conversions API meldet den Kauf zusätzlich vom Server aus, dadurch wird die Messung deutlich vollständiger.
Aktiviere den Schalter und trage das Zugriffstoken aus dem Meta Events Manager ein. Doppelte Zählung ist eingeplant: Ein Kauf wird nur einmal gemeldet, auch wenn Pixel und API beide durchkommen.
Die serverseitige Meldung ist ebenfalls einwilligungspflichtig: Sie hängt an derselben Entscheidung wie der Pixel.
Eigene Skripte#
Für weitere Pixel oder Snippets: Name vergeben, Platzierung wählen (HEAD oder Ende von BODY), Code einfügen, aktivieren.
<script>-Tags. Anderes HTML wird beim Speichern abgelehnt. Das ist Absicht: Alles andere gehört in den Checkout-Seiten-Editor.Testbestellungen#
Bei Testbestellungen werden keine Conversions an Meta gemeldet. Deine Kampagnendaten bleiben also sauber, wenn du selbst testest.
Einzelne Meta-Events pro Seite#
Die Einstellungen oben gelten für deinen ganzen Shop. Zusätzlich kannst du einzelnen Seiten eigene Meta-Events mitgeben: einer bestimmten Checkout-Seite oder einer bestimmten Upsell- bzw. Downsell-Seite.
Purchase-Event wird für jede Bestellung automatisch gemeldet, im Browser und über die Conversions API, und zwar auch für angenommene Upsells und Downsells. Deshalb steht Purchase hier gar nicht zur Auswahl: doppelt gezählte Umsätze wären die Folge.Auf einer Checkout-Seite#
Checkout-Flows → Flow öffnen → Kachel „Checkout-Seite" anklicken. Im Panel rechts findest du unter Gutscheinfeld deaktivieren den Abschnitt Meta-Events.

Auf einer Upsell- oder Downsell-Seite#
Upsells / Downsells → Angebot öffnen → Reiter „Tracking". Alternativ im Flow-Editor per Doppelklick auf die Angebots-Kachel.

Was du auswählen kannst#
Angeboten wird bewusst nur, was auf der jeweiligen Seite auch wirklich passiert:
| Seite | Events zur Auswahl |
|---|---|
| Checkout-Seite | ViewContent, InitiateCheckout, eigenes Event |
| Upsell / Downsell | ViewContent, Subscribe, eigenes Event |
Auf einer Upsell-Seite hat der Käufer bereits gekauft, seine Zahlungsdaten liegen vor. Ereignisse wie AddToCart oder InitiateCheckout würden dort einen Schritt behaupten, den es nie gab, und deine Auswertung im Events Manager verfälschen. Deshalb stehen sie dort nicht zur Verfügung.
Brauchst du etwas anderes, nimm Eigenes Event und vergib einen Namen (Buchstaben, Ziffern, Unterstriche), zum Beispiel UpsellAngenommen.
Wann das Event feuert#
| Auslöser | Verfügbar auf |
|---|---|
| Wenn die Seite aufgerufen wird | beiden Seitentypen |
| Wenn der Käufer das Angebot annimmt | nur Upsell / Downsell |
| Wenn der Käufer das Angebot ablehnt | nur Upsell / Downsell |
Mit dem Schalter Preis mit diesem Event senden bekommt das Event Wert und Währung mit. Der Betrag kommt dabei immer vom Server, nicht aus dem Browser. Das ist der Weg, wenn du Kampagnen auf den Upsell-Umsatz optimieren willst: Purchase meldet zwar den Umsatz, trennt aber Haupt- und Zusatzverkauf nicht.
Purchase, und der wird serverseitig abgesichert.Damit etwas gesendet wird, muss oben eine Meta-Pixel-ID hinterlegt sein. Fehlt sie, kannst du die Events trotzdem schon anlegen; ein Hinweis im Editor weist dich darauf hin. Es gilt dieselbe Einwilligung wie für alles andere Marketing-Tracking.
Quellen-Tracking#
Einstellungen → Quellen-Tracking beantwortet: Aus welchem Kanal kam der Umsatz?
- Quellen-Tracking aktivieren.
- Das angezeigte Tracking-Snippet kopieren und auf deiner Website einbauen.
- Im Dashboard erscheint eine Auswertung nach Kanälen.
Erfasst werden:
| Auswertung | Bedeutung |
|---|---|
| Kanäle | Woher Besucher ursprünglich kamen (Google, YouTube, direkt …). |
| UTM-Quelle | utm_source aus deinen Links. |
| Kampagne | utm_campaign aus deinen Links. |
| Landingpage | Die erste Seite, auf der Besucher gelandet sind. |
| Checkout-Seite | Die Seite, von der aus der Checkout-Link angeklickt wurde. |
Die Zuordnung wird an der Bestellung gespeichert, du siehst also nicht nur Summen, sondern zu jeder einzelnen Bestellung die Herkunft.
Reihenfolge, die sich bewährt hat#
- Einwilligung klären: eigenes Banner auf deiner Seite oder das Rabbit-Banner.
- Meta Pixel eintragen, Kauf über einen Testkauf im Events Manager prüfen.
- Conversions API dazuschalten, wenn der Pixel steht.
- Quellen-Tracking aktivieren und das Snippet einbauen.
Alles auf einmal einzurichten macht die Fehlersuche unnötig schwer.
Häufige Fragen
Einstellungen → Tracking & Einwilligung → Meta-Pixel-ID eintragen und speichern. Zusätzlich lässt sich die serverseitige Conversions API mit einem Zugriffstoken aktivieren.
Marketing-Tracking mit Pixeln und Cookies setzt nach DSGVO eine vorherige Einwilligung voraus. Rabbit Checkout bringt ein eigenes Banner mit. Holst du die Einwilligung schon auf deiner Website ein, lass das Banner aus, sonst sehen Käufer zwei Banner.
Ja. An einer Checkout-Seite unter Checkout-Flows → Flow öffnen → Kachel Checkout-Seite → Abschnitt Meta-Events. An einer Upsell- oder Downsell-Seite unter Upsells / Downsells → Angebot öffnen → Reiter Tracking. Zur Auswahl stehen die Events, die auf der jeweiligen Seite auch wirklich passieren, sowie eigene Events mit frei wählbarem Namen.
Nein. Ein Purchase-Event wird für jede Bestellung automatisch gemeldet, im Browser und über die Conversions API, auch für angenommene Upsells und Downsells. Deshalb steht Purchase bei den Seiten-Events gar nicht zur Auswahl.
Die Entscheidung wird mit Zeitpunkt und Textversion an der Bestellung gespeichert und ist im Bestelldetail einsehbar. Das ist dein Nachweis.
Eine Auswertung im Dashboard, die zeigt, aus welchem Kanal deine Käufer kamen: Google, YouTube, direkt oder nach UTM-Parametern. Dafür baust du ein kleines Snippet auf deiner Website ein.
Marketing-Tracking und Quellen-Tracking gehören zum Pro-Tarif. Das Einwilligungsbanner funktioniert in jedem Tarif.
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