# Stripe und PayPal verbinden

> Deine eigenen Konten hinterlegen, damit das Geld direkt bei dir landet: welche Schlüssel Rabbit Checkout braucht, wo du sie findest und wie der Sandbox-Schalter wirkt.

https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/zahlungsanbieter-verbinden/ · Aktualisiert: 2026-08-14

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Rabbit Checkout wickelt Zahlungen über **deine eigenen** Konten ab. Du bist der
Vertragspartner deiner Kunden, das Geld geht direkt an dich, und auf der
Abrechnung deines Zahlungsanbieters steht dein Name.

Du findest die Verwaltung unter **Einstellungen → Zahlungsanbieter**.

![Die Seite „Zahlungsanbieter“ mit zwei Abschnitten: „PayPal“ mit dem Hinweis „Keine PayPal-Konten definiert.“ und rechts einem Plus-Symbol, darunter „Stripe“ mit einem verbundenen Konto namens „Stripe“ und den Symbolen zum Neu-Verbinden, Bearbeiten und Löschen.](/assets/img/hilfe/zahlungsanbieter.webp "Stripe und PayPal haben je einen eigenen Abschnitt. Über das Plus rechts fügst du ein Konto hinzu, hier ist Stripe verbunden, PayPal noch nicht.")

## Stripe verbinden

1. **Einstellungen → Zahlungsanbieter** → **Stripe verbinden**.
2. **Kontoname** vergeben, nur zur Unterscheidung, falls du mehrere Konten
   hinterlegst.
3. **Publishable Key** und **Secret Key** aus deinem Stripe-Konto eintragen.
   In Stripe findest du beide unter *Entwickler → API-Schlüssel*.
4. **Speichern**.

Beim Speichern richtet Rabbit Checkout den passenden Webhook-Endpunkt in deinem
Stripe-Konto selbst ein. Du musst in Stripe nichts weiter konfigurieren.

<div class="docs-note">
Welche Zahlungsarten am Checkout erscheinen, also Kreditkarte, SEPA-Lastschrift,
Klarna und was du sonst freigeschaltet hast, steuerst du in deinem
<strong>Stripe-Konto</strong> unter <em>Einstellungen → Zahlungsmethoden</em>.
Rabbit Checkout zeigt an, was Stripe für die jeweilige Zahlung anbietet. Wenn
eine Zahlungsart im Checkout fehlt, ist sie fast immer dort nicht aktiviert.
</div>

Für **SEPA-Lastschrift** gibt es zusätzlich zwei Dinge, die nur damit
zusammenhängen: die verzögerte Bestätigung und der Einzug bei bestehenden
Kunden → [SEPA-Lastschrift](/hilfe/anleitungen/lastschrift-und-zahlungsmethoden/).

## PayPal verbinden

1. **Einstellungen → Zahlungsanbieter** → **PayPal verbinden**.
2. **Kontoname** vergeben.
3. **Client Id** und **Secret** aus deinem PayPal-Entwicklerkonto eintragen
   (PayPal Developer Dashboard → *Apps & Credentials* → deine App).
4. **Speichern**.

Für PayPal brauchst du ein **PayPal-Business-Konto**.

## PayPal für Upsells und Abos vorbereiten

Einmalige PayPal-Zahlungen funktionieren sofort, sobald Client Id und Secret
hinterlegt sind. Sobald du aber eine gespeicherte PayPal-Zahlung **später**
belasten willst, brauchst du zwei zusätzliche Freigaben:

| Was | Wo | Wer macht es |
|---|---|---|
| **„Save payment methods“** (Vault API) | An deiner PayPal-App | Du selbst, ein Häkchen |
| **Reference Transactions** | An deinem PayPal-Konto | PayPal, auf Anfrage |

Beide sind nötig, und sie hängen nicht voneinander ab. Betroffen sind
1-Klick-Upsells und Downsells, Abos über das interne Abrechnungssystem,
automatische Verlängerungen und das Speichern einer PayPal-Zahlung für später.

<div class="docs-warn">
Fehlt eine der beiden Freigaben, siehst du <strong>keine Fehlermeldung</strong>.
Die Zahlung läuft ganz normal durch, PayPal speichert die Zahlungsart aber
nicht. Beim Upsell landet der Käufer dann wieder im normalen Checkout, statt
mit einem Klick zu kaufen.
</div>

### Häkchen „Save payment methods“ setzen

Dieses Häkchen ist bei **neu erstellten PayPal-Apps standardmäßig nicht
gesetzt** — es wird deshalb leicht übersehen.

1. Auf `developer.paypal.com` mit dem PayPal-Geschäftskonto anmelden.
2. **Apps & Credentials** öffnen und oben auf **Live** wechseln.
3. Die App öffnen, deren Client Id du in Rabbit Checkout hinterlegt hast.
4. Zum Abschnitt **Payment capabilities** scrollen.
5. **Save payment methods** ankreuzen und **Save Changes** klicken.

![Der Abschnitt „Payment capabilities“ im PayPal-Entwickler-Dashboard mit fünf Ankreuzfeldern: „Save payment methods“ (Beschreibung: Use the Vault API to save your customer's payment methods to speed up checkout) ist gesetzt, „Subscriptions“ ist nicht gesetzt, „Invoicing“ ist gesetzt, „Payment links and buttons“ ist nicht gesetzt, „Payouts“ ist gesetzt. Darunter die Schaltfläche „Save Changes“.](/assets/img/hilfe/paypal-save-payment-methods.webp "Das oberste Häkchen ist das entscheidende. Bei einer frisch angelegten App ist es nicht gesetzt.")

<div class="docs-warn">
Lege dafür <strong>keine neue App</strong> an. Eine neue App bekommt andere
Zugangsdaten, die du dann auch in Rabbit Checkout neu hinterlegen müsstest.
Bearbeite die App, deren Client Id bereits hinterlegt ist — Client Id und
Secret bleiben dabei unverändert.
</div>

### Reference Transactions freischalten lassen

Das ist keine Einstellung, die du selbst umschalten kannst. Oft ist es bereits
aktiv, wenn du zuvor PayPal-Abos genutzt hast. Andernfalls wendest du dich an
den PayPal-Support und bittest um die Freischaltung von *Reference Transactions
(Merchant-Initiated Billing Agreements)* für die PayPal-Checkout-REST-API. Die
Prüfung dauert einige Stunden bis wenige Werktage.

In Rabbit Checkout siehst du den Status unter **Einstellungen →
Zahlungsanbieter** als Kennzeichen neben dem PayPal-Konto; über das
Aktualisieren-Symbol wird er neu geprüft.

<div class="docs-note">
Das Kennzeichen prüft nur die <strong>Reference Transactions</strong>. Steht es
auf grün und gespeicherte Zahlungsarten funktionieren trotzdem nicht, fehlt das
Häkchen an der App.
</div>

## Anbieter dem Checkout-Flow zuordnen

Ein hinterlegter Anbieter wird noch nirgends angeboten. Die Zuordnung passiert
pro Angebot:

**Design → Checkout Flows** → Flow bearbeiten → **Stripe Konto** und
**PayPal Konto** auswählen → speichern.

Ordnest du beide zu, kann der Kunde wählen. Ordnest du keinen zu, sieht ein
Live-Kunde keine Bezahlmöglichkeit.

<div class="docs-warn">
Prüfe die Zuordnung, bevor du einen Flow auf <strong>Live</strong> stellst. Ein
Live-Flow ohne Zahlungsanbieter zeigt eine Checkout-Seite ohne Bezahlfelder,
der Kunde kann nicht kaufen und meldet sich in der Regel auch nicht.
</div>

## Der Test-Zahlungsanbieter

Solange ein Flow auf **Test** steht, werden deine echten Anbieter ausgeblendet
und nur der eingebaute Test-Zahlungsanbieter angezeigt. Der ist in jedem Shop
von Anfang an vorhanden, lässt sich nicht bearbeiten und taucht in der Liste
deiner Anbieter deshalb nicht auf.

Damit kannst du einen kompletten Kauf durchspielen, bevor du überhaupt ein
Stripe- oder PayPal-Konto hinterlegt hast →
[Testkauf machen](/hilfe/start/testkauf/).

## Der Sandbox-Schalter

Beim Anlegen eines eigenen Anbieters kannst du **Sandbox** aktivieren und dort
die Testzugangsdaten deines Kontos hinterlegen, typischerweise für ein
PayPal-Sandbox-Konto, weil der Test-Zahlungsanbieter nur Kartenzahlung abdeckt.

Bestellungen über einen Sandbox-Anbieter gelten als **Testbestellungen**, mit
einem wichtigen Unterschied zum Status TEST:

<div class="docs-warn">
Bei Sandbox-Anbietern werden <strong>Affiliate-Provisionen ganz normal
gutgeschrieben</strong>. Wenn du mit Affiliates arbeitest, teste über den Status
TEST statt über einen Sandbox-Anbieter, sonst stehen erfundene Provisionen in
der Abrechnung deiner Partner.
</div>

## Mehrere Anbieter gleichzeitig

Du kannst mehrere Stripe- und PayPal-Konten hinterlegen und pro Flow
unterschiedlich zuordnen, etwa ein Konto pro Marke. Kontoname und Typ
zusammen müssen eindeutig sein.


## Häufige Fragen

**Warum landet mein Käufer nach dem Upsell wieder im Checkout, obwohl er mit PayPal bezahlt hat?**

Dann hat PayPal die Zahlungsart nicht gespeichert, und der Upsell hat nichts, was er belasten könnte. Dafür braucht es zwei Freigaben: das Häkchen „Save payment methods“ an deiner PayPal-App, das du selbst im PayPal-Entwickler-Dashboard setzt, und Reference Transactions für dein PayPal-Konto, die PayPal auf Anfrage freischaltet. Fehlt eine davon, gibt es keine Fehlermeldung — die Zahlung läuft normal durch, gespeichert wird aber nichts.

**Wo finde ich das Häkchen „Save payment methods“?**

Auf developer.paypal.com unter Apps &amp; Credentials, oben auf Live wechseln, die App öffnen, deren Client Id du in Rabbit Checkout hinterlegt hast, dann im Abschnitt Payment capabilities. Bei neu erstellten Apps ist das Häkchen nicht gesetzt. Lege dafür keine neue App an, sonst ändern sich die Zugangsdaten.

**Welche Zahlungsarten unterstützt Rabbit Checkout?**

Über dein Stripe-Konto Kreditkarte und die dort aktivierten Methoden wie Klarna, und über dein PayPal-Konto PayPal. Welche Methoden konkret erscheinen, stellst du in deinem Stripe- bzw. PayPal-Konto ein, nicht in Rabbit Checkout.

**Wo landet das Geld?**

Direkt auf deinem eigenen Stripe- oder PayPal-Konto. Rabbit Checkout ist kein Reseller und nimmt keine Transaktionsgebühr; es fallen nur die Gebühren deines Zahlungsanbieters an.

**Muss ich in Stripe einen Webhook einrichten?**

Nein. Beim Speichern des Zahlungsanbieters legt Rabbit Checkout den benötigten Webhook-Endpunkt in deinem Stripe-Konto automatisch an.

**Wofür ist der Sandbox-Schalter?**

Damit hinterlegst du Testzugangsdaten deines eigenen Kontos, etwa ein PayPal-Sandbox-Konto. Bestellungen darüber gelten als Testbestellungen. Achtung: Anders als im Status TEST werden dabei Affiliate-Provisionen ganz normal gutgeschrieben.


## Passend dazu

- [Einstieg: Checkout-Flow erstellen](https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/checkout-flow-erstellen/)
- [Anleitung: Upsells und Downsells](https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/upsell-downsell/)
- [Referenz: Testkreditkarten](https://rabbit-checkout.de/hilfe/referenz/testkarten/)
